News - Details

Treffpunkt Musik

Gitarrenensemble

Treffpunkt Musik

Treffpunkt Musik

Treffpunkt Musik

Treffpunkt Musik

Treffpunkt Musik

Wie jedes Jahr im März veranstaltete die Musikschule Butzbach vergangenen Sonntag ihr jährliches öffentliches Schülerkonzert Treffpunkt Musik. Hierbei zeigte sie einen großen Teil ihres Angebotes: Die Ergebnisse ihres Unterrichts für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, für Anfänger, Fortgeschrittene und dem Studium nahe Schüler, für solistisches Spiel oder Musik in Ensembles. Den erfolgreichen Beginn machten Luis Bauer und Martin Schmidt gemeinsam im Trio mit ihrer Akkordeonlehrerin Petra Jehle und dem aus der Augsburger Puppenkiste bekannten „Eine Insel mit zwei Bergen“. In ungewöhnlicher Besetzung dann ein Air von Georg Friedrich Händel und ein Menuett von Johann Mattheson: selten hört man ein Quartett mit einer Altblockflöte, gespielt von Amica Moraw, und drei Bassblockflöten. Anette Bremer und Ingrid Bindhardt hatten sich diese gerade neu angeschafft und zusammen mit ihrem Lehrer Gerd Schulz musizierten alle vier diese Stücke mit schönem sonoren Ton.

Ein weiteres Menuett von Ludwig van Beethoven spielte Hanna Kaschke aus der Violinklasse von Elke Wagenhäuser, begleitet von der Klavierlehrerin Michelle Lewis. Die neunjährige Geigenschülerin zeigte bereits einen ausgearbeiteten Klang und eine gute Intonation. Aus ihrer Harfenklasse hatte Julia Pritz Greta Beims gesandt. Ihr sehr souveränes Spiel von „Morgenkaffee in der Wüste“ des Komponisten Christoph Pampuch fand viel Anklang beim Publikum, nicht zuletzt durch die wirksame Gestaltung der Dynamik. Als erstes von insgesamt vier Werken Johann Sebastian Bachs hatte Laura Krauskopf, Klarinettenschülerin von Christopher Woods, die vierte zweistimmige Invention vorbereitet, welche sie gemeinsam mit dem Saxofonlehrer Martin Zörb vortrug. Ursprünglich für Tasteninstrumente geschrieben, aber ganz im Sinne der Zeit Bachs, in welcher zur Ausführung auch andere Instrumente gerne genommen wurden, spielten beide gekonnt diese kanonartige Musik. Aus den bekanntesten Werken für Cello solo des nämlichen Komponisten trug Salome Wagner, Schülerin von Michael Ernst, die Allemande aus der ersten Suite vor. Diese schwere solistische Musik wurde von ihr meisterhaft gespielt und musikalisch äußerst ansprechend gestaltet. Das Gitarrenensemble der Musikschule unter der Leitung von Vakhtang Kharebava hatte sich zweier „Hits“ angenommen: dem zweiten Satz aus dem Kaiserquartett von Joseph Haydn, bekannt als Melodie der deutschen Nationalhymne und das Thema aus Antonio Vivaldis „Frühling“. Die sechs Spieler Maxim Gaar, Charlotte Imig, Nils Milbrath, Annika und Björn Mußdorf sowie Hannah Wendt hatten viel Spaß beim Vortrag und boten ein tolles Zusammenspiel.

Wieder eine der zweitstimmigen Inventionen folgte, diesmal die Nummer eins gespielt von Moritz Wirl und Martin Zörb im Saxofonduo. Sehr schön waren hier die Stimmen herausgearbeitet. Für „Rockin´in Reggae“ von Fritz Pauer machten die beiden dann einen Sprung von 200 Jahren in die dem Saxofon und offensichtlich auch den beiden Musikern ja sehr liegende Jazzmusik.

Zwar ist der „Egyptian Reggae“ von Jonathan Richman weder besonders ägyptisch noch ein wirklich typischer Reggae, dafür aber ein sehr eingängiges Stück. Yash Mehra und sein Lehrer Wolfgang Janich hatten es in einer Version für zwei E-Gitarren vorbereitet und spielten es auf eine coole, die Zuhörer zu viel Applaus animierende Art und Weise. Auch hier anschließend ein Sprung nun in die andere Richtung: Zu John Dowland und Hans Leo Haßler ging es in die Renaissance mit dem Blockflötensextett Ingrid Bindhardt, Anette Bremer, Beate Durchfeld-Meyer, Anne Hild, Amica Moraw und Gerd Schulz. Diesmal waren Sopran-, Alt-, Tenor- und Bassblockflöten vertreten und erzeugten einen harmonischen, alle Register abdeckenden Klang. Als letzten Bachschen Beitrag hatte Rebecca Schoen, Schülerin der Querflötistin Bettina Hommen-Elsner, die beiden ersten Sätze der Flötensonate E-Dur vorbereitet. Zur die Flöte unterstützenden und dennoch gut präsenten Begleitung von Michelle Lewis spielte Rebecca Schoen mit großem Ausdruck, variierenden Klängen und großer Musikalität. Gleiches lässt sich über Giorgi King sagen, der das Konzert mit dem Prestissimo aus der Klaviersonate op 10 Nr 1 von Ludwig van Beethoven abschloss. Und wirklich abschloss. Denn das Spiel dieses Schülers von Joachim Wagenhäuser machte klar, dass hiermit der End- und Höhepunkt des Konzertes erreicht war.

Moderatorin Marion Adloff bat anschließend alle großen und kleinen Künstler sowie die beteiligten Lehrkräfte zu einem Schlussapplaus nach vorne. Das Publikum erteilte diesen gerne und ausdauernd, bejubelte es doch ein wunderbar abwechslungsreiches und gelungenes Konzert.


Musikschule Butzbach - Startseite

Adresse Musikschule Butzbach e.V.

Jugendbahnhof
Griedelerstraße 64
35510 Butzbach

Anita Weber, die freundliche Stimme am Telefon
:: Porträt
Marlies Schauer-Blume, Verwaltungsleitung
:: Porträt
Telefon 1: 06033/4544
 
Marion Adloff, Schulleitung 
Telefon 2: 06033/925691