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6. Lesetürchen mit viel Musik

An Nikolaus öffnete die Musikschule Butzbach in der Wendelinskapelle das 6. Türchen des Butzbacher Vorlesekalenders mit Holzbläsermusik. Die Zuhörenden wurden von Elke Ludwig, einer der Organisatorinnen des Kalenders herzlich begrüßt. Musikalisch wurde die Veranstaltung dann mit feinster Barockmusik von Jean-Baptiste Loeillet und Arcangelo Corelli eröffnet. Amica Moraw und ihr Lehrer Gerd Schulz gestalteten die beiden Werke mit den Titeln Allegro und Sarabande sehr ansprechend, passt doch diese Stilrichtung hervorragend zu der Örtlichkeit. In „Als der Nikolaus Anton besuchte“ las Schulleiterin Marion Adloff die Geschichte von Anton vor, welcher für den Besuch des erschöpften Nikolaus extra Kakao kochen gelernt hatte und diesen damit erfreute und stärkte. In Mitten der Geschichte unterstrich Maja Kost intonationssicher zusammen mit ihrer Querflötenlehrerin Julia Schelter die Freudentränen des Nikolaus durch das Weihnachtslied „Oh Du Fröhliche“. Mit einem Altblockflötenduo ging es dann wieder in die Barockzeit: Johanna Bisanz und Gerd Schulz präsentierten mit schönem Klang und gefühlvollem Spiel eine Cotillon von Henry Baton, eine Gavotte allemande von Nicolas Chédeville sowie ein Menuett seines Bruders Esprit-Philippe Chédeville. 

Maja Kost präsentierte sich aber nicht nur als Musikerin, sie las auch routiniert das Gedicht „Vom Nikolaus“ vor, welches den Nikolaus als Tippgeber daraufhin darstellt, wie man fröhlich gibt, hilft und liebt.

Nun ging es mit dem Komponisten Joseph Haydn in die Epoche der klassischen Musik. Querflötenschülerin Greta Kischkat und ihre Lehrerin Julia Schelter spielten „Schon eilet froh der Ackersmann“ vor. Durch ihre frisch und flott gespielte Interpretation gestaltete das Duo den Titel des Werkes sehr überzeugend. 

„Wie der Nikolaus von Myra eine Stadt vor dem Verhungern rettete“, wieder von Marion Adloff vorgelesen, erzählte vom Wunder des Aufbrauchens eines Kornvorrates, der eine ganze Stadt für mehrere Jahre vor dem Verhungern rettet und dann doch schließlich vollumfänglich erhalten bleibt. Auch die Tenorblockflöte wurde präsentiert durch Anne Hild und „Gayment – Allegrement“ von Georg Philipp Telemann. Gemeinsam mit Gerd Schulz entführte sie in die klangschöne Welt der tieferen Töne. 

Im Gedicht „Nikolausabend“, abwechselnd gelesen von Gerd Schulz und Marion Adloff wird die Aufregung und der vergeblichen Versuch von Kindern beschrieben, bis zum nächsten Morgen wach zu bleiben um den Nikolaus bei seiner Tätigkeit zu beobachten. 

Zur Romantik ging es anschließend mit dem Klarinettenquartett. Michelle Meier, Leo Schelter und Helene Knocke gestalteten mit viel Spielfreude gemeinsam mit ihrer Lehrerin Cathrin Wenzel, welche Bassklarinette spielte, den Ungarischen Tanz Nr 5 von Johannes Brahms. Sie schlossen das Türchen mit einer besinnlichen Aufführung von „We wish you a merry Christmas“.