Skip to main navigation Zum Hauptinhalt springen Skip to page footer
News - Details

Tag der offenen Tür und Empfang in der Musikschule Butzbach

Volle Räume und Gänge traf man am Samstagnachmittag beim Tag der offenen Tür in der Musikschule Butzbach an, war doch das Interesse am Ausprobieren verschiedener Instrumente sowie am Zuhören bei den kurzen Vorspielen sehr hoch. 

Gleich zu Anfang konnten die Kinder sich Rallyeblätter holen, also ein Papierbogen, auf dem die einzelnen Räume gelistet waren, in denen man, wenn man sie besucht hatte, einen Stempel bekam. Der Raum 1 im 1. Obergeschoss war mehrfach belegt, hier konnte man Ballettschülerinnen aus der Klasse von Maike Hild tanzen sehen, die Jüngeren mit einem Rundtanz, die Älteren mit Fokus auf Ballettfiguren wie Pliée oder Croisé derrière. Die anschließende Klangstraße mit verschiedenen Orffinstrumenten wie Regenmacher und Bodentrommel zum Selberspielen kam bei jüngeren Kindern sehr gut an. Auch eine Tischharfe konnte man bei Heike Kuhn ausprobieren sowie dem Akkordeonorchester unter der Leitung von Petra Jehle lauschen. Im 2. Obergeschoss waren ebenfalls einige Räume mehrfach belegt: So durfte man die Geige bei Elke Wagenhäuser und das Cello bei Sophie Rees sowohl ausprobieren als auch miteinander vergleichen, ebenso die Klarinette bei Christopher Woods und das Saxofon bei Martin Zörb. Das Klavier wurde von Svetlana Laubach im gleichen Raum betreut wie das Akkordeon, sind eben auch beides Tasteninstrumente.

Vier Blechblasinstrumente besorgte Joshua Honfi und so probierten Interessierte neben Trompete und Posaune auch das Bariton und die Tuba aus. Bei der Harfe standen die kleinere Hakenharfe und die große Konzertharfe für Kinder und Jugendliche unter der Fittiche von Julia Pritz bereit. Nebenan hatte Gerd Schulz zum Schnuppern von Blockflöten-Unterrichtseinheiten eingeladen, welche von zwei Familien auch gerne genutzt wurden. Gitarre und E-Gitarre, betreut von Jemal Malasidze und Wolfgang Janich konnte man erst mal ausprobieren, in der letzten halben Stunde dann gab es ein Wunschkonzert. Aus zehn verschiedenen Stücken wünschten die Zuhörenden je eines, dann ging der Vorhang auf und das Werk erklang. 

Auch der Raum 7 war zum Vorspielraum erwählt worden, konnte man hier doch dem Querflötenensemble unter der Leitung von Julia Schelter, wie auch einem Gesangsquartett und einem Duo Violine und Klavier lauschen. Zwischendurch brachten die Klavierlehrer Joachim Wagenhäuser und Torsten Hofmann solistisch Filmmusik und Jazz zu Gehör. Wer Hunger und Durst stillen wollte, war im Lehrerzimmer herzlich willkommen.

Dem Tag der offenen Tür vorgeschaltet war ein Empfang für geladene Gäste, denn der Musikschule war es ein Bedürfnis, sich bei den politischen Akteuren, welche die Räume für die Schule ermöglicht hatten, zu bedanken. Die Entscheidung der politischen Gremien in der Stadt dazu wurde einstimmig von alle Parteien getroffen. Schulleiterin Marion Adloff dankte jedoch auch besonders zwei treibenden Kräften, dem ehemaligen Bürgermeister Michael Merle und dem Magistratsmitglied Dieter Söhngen, welche maßgeblich an der Entscheidungsfindung beteiligt waren. Bürgermeister Sascha Huber stellte ebenso wie Andreas Catlin vom Vereinsring die gute Zusammenarbeit mit der Musikschule heraus mit dem Wunsch, dass diese weiterhin so gelingend fortgeführt werde. 

Die Musikschule wiederum bedankte sich noch bei Dorothea Hacker und Cornelia Bundschuh, welche zum Sommer in Rente gegangen sind und mehr als 40 Jahre an der Musikschule tätig waren. Sowie bei den Vorstandsmitgliedern Alfred Karbach, Andrej Bockelmann, Rudolf Engelhorn, Andrea Garthe-Hildebrand und Maike Kunstreich, welche gemeinsam 107 Jahre Vorstandstätigkeit zusammenbringen und ohne deren ehrenamtliches Engagement eine Musikschule in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins nicht möglich ist. Mila Xia, Schülerin von Michelle Lewis, bereicherte den Empfang durch zwei kurze, schön gespielte Klavierstücke.

Begrüßt wurde im bereits vorher im hallenden Treppenhaus durch das Gesangsquartett von Algund Schorcht mit John Dowlands „Come again“. Hier waren neben den politischen Vertretern auch Vertreter des Eigentümers Revikon sowie von Schulen, Kitas, Butzbacher Vereinen und vielen anderen Butzbacher Institutionen anwesend, die im Laufe des 46jährigen Bestehens der Musikschule Butzbach in irgendeiner Form mit dieser kooperierten und dies auch weiterhin tun werden.